Über das Buch
„Eine spannende, exzellent recherchierte Geschichte.“ - Süddeutsche Zeitung
Sie faszinierte Kaiser und Könige, verführte reiche Kaufleute und brachte ehrbare Bürger, Händler und Abenteurer gleichermaßen an den Rand des Ruins: die Tulpe - eine exotische Schönheit aus dem Orient, die in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts zur begehrtesten Pflanze Europas wurde.
Was als Leidenschaft für eine seltene Blume begann, entwickelte sich bald zu einem fieberhaften Tulpenhandel, bei dem Zwiebeln zu astronomischen Preisen gehandelt wurden. Die Tulpe wurde zum Symbol für Prestige, Reichtum und Spekulation - bis im Jahr 1637 die Preise ins Bodenlose fielen und der Markt zusammenbrach.
Es war der erste große Börsenkrach der Finanzgeschichte, später bekannt als die Tulpenmanie - eine eindrucksvolle Lektion über menschliche Gier, Massenpsychologie und wirtschaftliche Illusionen.
Eine fesselnde, historisch fundierte Erzählung über die verrückteste Spekulationsblase der Weltgeschichte - brillant recherchiert und mitreißend erzählt von Mike Dash.
Informationen zum Buch
| Eigenschaften zum Buch | Inhalt |
|---|---|
| Titel | Tulpenwahn: Die verrückteste Spekulation der Geschichte |
| Autor | Mike Dash |
| Herausgeber | Ullstein Taschenbuch |
| Erscheinungstermin | 27. Dezember 2019 |
| Auflage | 3. Auflage |
| Sprache | Deutsch |
| Seitenzahl | 336 Seiten |
| ISBN-10 | 3548291686 |
| ISBN-13 | 978-3548291680 |
| Originaltitel | Tulipomania: The Story of the World's Most Coveted Flower and the Extraordinary Passions It Aroused |
| Abmessungen | 12 × 2,13 × 18,7 cm |
| Kategorie | Sachbuch / Geschichte / Wirtschaft |
| Format | Taschenbuch |
Informationen zum Autor
Mike Dash, Autor von Tulpenwahn (Tulipomania), Batavia’s Graveyard, Thug, Satan’s Circus und The First Family, wurde 1963 in der Nähe von London geboren. Er besuchte die Gatow School in Berlin, die Wells Cathedral School in Somerset und studierte Geschichte am Peterhouse College in Cambridge, wo er außerdem die Studentenzeitung der Universität leitete. Anschließend promovierte er 1990 am King’s College in London mit einer außergewöhnlich speziellen Dissertation über die britische U-Boot-Politik zwischen dem Krimkrieg und dem Ersten Weltkrieg.
Seinen ersten Job - für den er nach eigener Aussage völlig unqualifiziert war - erhielt Dash als Mitautor des Harrap’s Dictionary of Business and Finance (1988). Etwa ein Viertel der Einträge stammen von ihm, recherchiert in geheimen Treffen in einem Londoner Spud-U-Like-Restaurant mit einem Studienfreund, der in die Bankenwelt gewechselt war. Danach begann eine sechsjährige Karriere im Journalismus, die von Stationen als Klatschkolumnist für Fashion Weekly bis hin zum Ressortleiter der UK Press Gazette, der Zeitung für Journalisten, reichte.
Während seiner Zeit bei der UK Press Gazette erhielt Dash einen Anruf von John Brown, dem unkonventionellen Verleger von Viz. Brown suchte jemanden mit redaktioneller Erfahrung und Kenntnissen des Pressemarkts. Dash, der sich kurzerhand selbst empfahl, wurde daraufhin eingestellt und übernahm ein ebenso ungewöhnliches wie spannendes Portfolio: Viz Comic und Gardens Illustrated.
Sein erstes Buch, The Limit (1995), erschien bei BBC Books, das zweite, Borderlands (1997), bei Heinemann. Seitdem hat Dash fünf weitere Werke historischer Sachliteratur veröffentlicht - alle bekannt für ihre Kombination aus gründlicher Originalforschung und fesselndem Erzählstil.
Nach seinen ersten drei Büchern, die er noch während seiner Zeit bei John Brown Publishing schrieb, arbeitet Dash seit 2001 als freier Autor. Er lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in London.
Pressestimmen
„Geschichte war selten so spannend zu lesen.“
- New York Daily News
„Dash schreibt mit unverhohlen filmischer Kraft - gestützt auf akribische Recherche.“
- New York Times
„Dash fesselt den Leser mit einer Erzählweise, die auf beharrlicher Forschung beruht - dichter und lebendiger als so mancher Roman, brillant geschrieben und unmöglich aus der Hand zu legen.“
- The Australian
„Ein unermüdlicher Forscher mit außergewöhnlichem Gespür für anschauliche Beschreibungen.“
- Sunday Telegraph
„Dash schreibt die beste Art von Geschichte: detailreich, lebendig und getragen von enormem Wissen.“
- Minneapolis Star-Tribune



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